Der Weg zur veganen Welt - eine Buchrezension

Ein pragmatischer Leitfaden

 

Der Autor Tobias Leenaert nimmt die Leser*innen mit auf eine Reise nach Veganville. Dabei handelt es sich um ein fiktives Dort, das auf einem Hügel liegt und in dem die Menschen vegan leben. Jeder Besuch ist herzlich willkommen, sei es für einen Ausflug, ein paar Tage oder länger. Den Einheimischen geht es vor allem darum, das Dorf zu vergrößern, anderen ihre Heimat „schmackhaft“ zu machen und den Aufstieg zu erleichtern.

Wer sich jetzt denkt „Oh nein, nicht schon wieder so ein Veganer, der versucht, alle zu bekehren“, der irrt gewaltig. Denn Tobias Leenaert zeigt in diesem Buch auf, wie wir alle dazu beitragen können, eine vegane Welt zu kreieren. Dabei geht es nicht um Perfektionismus oder Idealismus, sondern vielmehr darum, wie kleine Schritte von Einzelnen zu etwas Großem beitragen können. Ganz pragmatisch eben. Immerhin leisten alle Flexitarier*innen einen größeren Beitrag gegen die Ausbeutung von Tieren als alle Veganer*innen und Vegetarier*innen zusammen.

Fazit: Dieses Buch eignet sich für alle, die das Tierleid und die Ausbeutung von Tieren reduzieren wollen, sei es für immer oder in kleinen Schritten, zum Beispiel durch Optimierung einzelner Mahlzeiten. Auch bereits vegan Lebende werden den einen oder anderen guten Ansatz finden und sich vielleicht etwas leichter tun im Umgang mit Nicht-Veganern.

 

Rezensionsautor*in: unbekannt

Bearbeitet von Sophie Trippl

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